Lecker essen in Boston

Unseren Mietwagen sollen wir am Montag um 12 Uhr zurückgeben. Wir haben die Autovermietung angerufen, ob wir den Wagen auch woanders abgeben können, es muss aber am Ausgangsort sein: Boston Logan Airport. Montag mittag, an meinem ersten Arbeitstag? Nicht mit uns, wir geben das Auto lieber am Sonntag ab. Dann können wir uns noch in Boston umsehen und mal wieder latschen…
An der Mietstation angekommen erhalten wir die Endabrechnung. Überraschung: der Preis für das gemietete Navi hat sich verdreifacht. Das ist nicht der Vertrag, den ich unterschrieben habe, also kurz abgeklärt und wir haben es gratis bekommen. Sonst hätten wir für den Preis auch gleich ein neues kaufen können.
Wir schauen uns das North End an, das heutzutage "Little Italy" ist, in seinen Anfangstagen (1630) aber das erste ausschließlich als Wohngebiet genutzte Areal in Boston war. Hier gibt es noch richtig alte Gebäude zu sehen, ruhige Hinterhöfe und jede Menge italienische Restaurants. Hier bekommen wir bestimmt mal richtigen Fisch! Wir entscheiden uns für die Cantina Italiana in der es reichlich hektisch und laut zugeht. Italienisch halt. Tagesgericht: Sea Food Platter! "Frittiert?" "IWO!" "Gebongt!". Fisch, Lobster und Muscheln zusammen mit einem schicken Outfit und Werkzeug bestimmen das Programm. Wir schlendern noch ein wenig rum, sehen uns in Beacon Hill um, wo es noch echte Gaslaternen gibt und schmachten die Süßigkeitenauslagen in der Feneuil Hall an (wir sind zu satt und Careen kann das Zeug eh nicht essen). Abends fahren wir dann mit meinem Kollegen, der sich auch gerade in Boston aufhält, zurück.

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