C-Day

C-Day
Heute ist es soweit: unser Container kommt an! Am Vorabend haben wir schon ein paar Parkplätze reserviert, damit der Container abgestellt werden kann. Wir fahren recht zeitig zu unserer Wohnung, um noch mal alles durchzusprechen, doch leider sind unsere Hütchen zur Seite gestellt worden. Ist ja auch klar, hier möchte man ja mit seinem Auto so nah an die Haustür fahren wie möglich. Die Plätze sind trotzdem frei, also kein Stress. Der Container kommt bald an und wir entscheiden, den Trailer einfach an den Weg zu stellen. Es ist genug Platz vorhanden, so dass andere Autos vorbei fahren können. Kurz nach dem Container kommen die Auspacker an, die beiden Organisatoren zuerst, danach trudeln nach und nach die Malocher an. Der Container wird entplombt und wir können das erste Mal einen Blick auf unser Hab und Gut werfen. Obwohl ich sagen muss, dass wir auch ganz gut ohne den ganzen Krempel klar gekommen sind. Wir erhalten eine Liste mit allen nummerierten Gegenständen, die wir beim Ausladen abhaken müssen. Und los geht’s. Was jetzt passiert, könnt ihr euch ja ungefähr vorstellen: wie ein ganz normaler Umzug, nur dass man nicht selber schleppen muss! So können wir uns darauf konzentrieren, dass der Kram an den richtigen Platz kommt und wir nicht alles noch einmal umräumen müssen. In der Zwischenzeit packe ich schon mal ein paar Möbel aus. Die Crew ist locker drauf, wodurch sich das Ganze auch stressfrei gestaltet. Ein Karton ist nicht richtig verpackt, da haben die Einpacker wohl alles reingeschmissen, was am Ende noch irgendwo rumstand. Nur schade, dass es sich hier fast ausschließlich um Glas handelt, allerdings ist nur ein Bilderrahmen kaputt gegangen. Ein Karton fehlt: der PC! Wir sehen alle Kartonnummern durch und sehen in allen Kartons nach, doch nichts aufzufinden. Ich freue mich schon, dass ich einen neuen Rechner kaufen kann, da findet er sich aber doch noch an. Am Ende helfen sie uns noch, den meisten Kram auszupacken, damit sie das ganze Verpackungsmaterial mitnehmen können. Zwischendurch hat sich wohl noch ein Nachbar beschwert, da die Packer kurz etwas auf seinem Behindertenparkplatz abgestellt hatten. Allerdings finde ich, hätte er einfach was sagen können und die Jungs hätten das weggeräumt. Statt dessen hat er die beleidigte Leberwurst-Methode vorgezogen. Wenn man sich ärgern möchte, findet man auch einen Grund. Wir wuseln noch etwas weiter, sind aber froh, heute noch einmal im Hotel schlafen zu können. Dann muss man sich das Chaos nicht schon nach dem Aufstehen antun ;-) So wie der Stapel aussieht, verbringen wir unseren Hochzeitstag mal wieder ungebührend… Aber wir sind überglücklich!

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